Menopauselike a woman.

Die Menopause betrifft jede Frau. Eigentlich klar, dass wir darüber so viel wie möglich wissen sollten. Um auf das vorbereitet zu sein, was auf uns zukommt oder gerade mit uns passiert. Um damit umgehen zu können. Und um auch in dieser Phase unseres Lebens selbst zu bestimmen, wie wir leben. Das hier ist verdammt noch mal wichtig. Komisch, dass trotzdem niemand mit uns darüber redet. NOBODYTOLDME ist hier, um das zu ändern.

SCHLAF

Guter Schlaf ist durch nichts zu ersetzen. Doch was, wenn wir auf einmal nicht mehr gut einschlafen können, oder wenn wir nachts immer häufiger aufwachen und dann ins Grübeln kommen? Und was hat unser Schlaf mit unseren Hormonen zu tun?

STIMMUNG

Auf dem Weg in die Wechseljahre können wir von Stimmungsschwankungen geplagt werden. Haben wir vorher schon unter PMS gelitten, so ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass wir auch in der Perimenopause und danach manchmal aus unerfindlichen Gründen plötzlich von Wut, Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit überwältigt werden.

LIBIDO

Die Libido von uns Frauen ist sowieso ziemlich komplex. Und mit den Wechseljahren wird es nicht unkomplizierter: bei einigen von uns wird die Lust weniger. Kein Wunder: viele Experten sagen, dass unsere Libido zu bis zu 70% von unseren Hormonen bestimmt wird. Und genau um die geht es in der Menopause. Ein Grund mehr, hier tiefer einzusteigen.

ERSCHÖPFUNG

“Ich. Bin. So. Müde.”
“Dann schlaf halt.”
Wenn nach diesem harmlosen Austausch superschurkenhaftes Hohngelächter durch den Raum hallt, ist die Menopause meist nicht weit weg. Denn die Hormonumstellung ist ein echter Schlafkiller. Und wir sind so erschöpft, dass sich auch ein ganz normaler Tag  anfühlen kann, als müssten wir uns durch Klebstoff kämpfen.

VERDAUUNG

Der Rückgang der Östrogene kann bei gleicher Ernährung zu Darmträgheit führen. Sprich: auch hier flutscht es nicht mehr so recht. Wenn wir das wissen, können wir das auch besser verstehen und entsprechend handeln.

SEX

Schon mal versucht, auf einer Wasserrutsche ohne Wasser zu rutschen? So ungefähr fühlt es sich an, wenn die Haut nicht nur außen, sondern auch innen trocken wird. Scheidentrockenheit ist ein weiteres Menopausen-Thema, das man eher nicht bei einem lockeren Käffchen bespricht. Schade eigentlich, denn viele von uns sind davon betroffen. Zum Glück müssen wir es nicht einfach aushalten.

GEWICHT

Auf einmal nehmen wir zu, ohne mehr zu essen. Hauptgrund dafür: mit dem Älterwerden verlieren wir Muskelmasse. Und weniger Muskelmasse heißt weniger Grundumsatz. Wenn wir unser Gewicht halten wollen, dürfen wir also nicht einfach so weiter essen wie zuvor. Aber wie dann?

VERGESSLICHKEIT

“Hallo, ähhh…. Wie heißt die Frau nochmal, die mich so anstrahlt? Woher kenne ich die? Wo hab ich ihre Jacke schon mal gesehen? Was genau wollte ich hier nochmal kaufen?  Und wie nennt man diesen Zustand noch mal, in dem das Hirn ungefähr so viele Informationen durchlässt wie eine beschlagene Windschutzscheibe?” Mit letzterem können wir helfen: Das heißt Brain Fog. Ein sehr passender Ausdruck, finden wir: unser Hirn hängt im Nebel. Und in diesem Nebel verschwinden klare Gedanken, Konzentrationsfähigkeit und die banalsten Informationen. Keine Sorge: es handelt sich sehr wahrscheinlich nicht um Demenz im Frühstadium oder einen Hirntumor. Sondern nur (wieder mal) Östrogenmangel – der neben allem anderen auch gewisse Rezeptoren im Gehirn auf dem Trockenen sitzen lässt.

MENOPAUSE LERNEN

Angst haben wir vor allem vor den Dingen, die wir nicht kennen. Wenn uns bisher niemand erzählt hat, was wir in der Menopause so alles erleben können, dann müssen wir uns eben selbst schlau machen. Denn was wir kennen, können wir besser einordnen. Und wir können natürlich auch besser damit umgehen. 

MENOPAUSE LIKE A WOMAN.

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Idee & Schnitt: Frank Brendel, Produktion: notamtam