BLUMENKOHL-
"BUTTER-
CHICKEN"
BLUMENKOHL-
"BUTTER-
CHICKEN"
- 1 Stunde + 1-2 Stunden Einweichen
- 1 Stunde + 1-2 Stunden Einweichen
- Das indische Kult-Comfort-Food neu interpretiert. Mit einer extra Portion Gemüse und mehr Gewürzen als alles andere.
Cremig, würzig, wärmend: Butter Chicken zählt zu den beliebtesten Currys überhaupt, und diese Version zeigt, dass man dafür kein Fleisch braucht. Der Blumenkohl wird mariniert und im Ofen geröstet, bis er außen leicht karamellisiert ist, während die Sauce aus gerösteten Gewürzen, Tomaten und einer selbstgemachten Cashewcreme für genau diese samtige, unwiderstehliche Textur sorgt, die man von Butter Chicken kennt. Kardamom, Zimt, Nelken und Kreuzkümmel entfalten beim Anrösten ihr volles Aroma und ziehen sich durch die ganze Sauce – das Ergebnis ist ein Curry, das nach stundenlangem Schmoren schmeckt, aber in einer Stunde fertig ist. Perfekt für einen gemütlichen Abend, an dem es richtig satt und warm werden darf.
ZUBEREITUNG
- Für die Sauce die Cashews in 300 ml warmem Wasser 1–2 Stunden einweichen. Samt Einweichwassser im Powermixer fein pürieren, beiseitestellen.
- Den Blumenkohl mundgerecht zerteilen, kleine Blätter aufbewahren.
- Den Blumenkohl in Salzwasser etwa 5 Minuten sehr bissfest blanchieren oder über Wasserdampf knapp gar dämpfen.
- Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 180 Grad Umluft
vorheizen. - Für die Marinade die Limetten warm waschen und trocken reiben, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen.
- Den Ingwer und den Knoblauch schälen und fein reiben.
- In einer großen Schüssel mit Sojajoghurt, Limettensaft, 1 Teelöffel Salz, Gewürzen
und Öl vermischen. - Den Blumenkohl marinieren und auf dem Blech verteilen. In der Mitte des vorgeheizten Ofens etwa 20 Minuten
backen, bis er leicht gebräunt ist. - Knoblauch, Zwiebel und Ingwer schälen, Knoblauch und Ingwer fein reiben, die Zwiebel würfeln.
- Die Chili entkernen und fein hacken. Die
Kardamomsamen aus den Hülsen lösen. - In einem Topf das Öl erhitzen.
Senf-, Kreuzkümmel-, Kardamomsamen, Nelken und Zimtstange darin kurz anrösten. - Die Zwiebel dazugeben und 5-10 Minuten
weich dünsten. Ingwer, Knoblauch und Chili dazugeben und kurz mit andünsten. - Tomaten, 200 ml Wasser, Kurkuma, Garam masala, Limettensaft sowie Salz und Pfeffer dazugeben und etwa 5 Minuten
offen köcheln lassen. - Die Mischung im Powermixer pürieren, wieder in den Topf geben, das Cashewpüree (4 EL zurückbehalten) unterrühren.
- Die Sauce aufkochen. Ist sie zu dick, noch etwas Wasser hinzufügen. Die Butter
unterrühren und die Sauce abschmecken. - Die Korianderstängel fein,
die Blättchen grob hacken. Die Stängel einrühren. - Den Blumenkohl zur Sauce geben, unter zeitweisem Umrühren 5-10 Minuten
erwärmen. - Anrichten, mit dem übrigen Cashewpüree beträufeln und mit Korianderblättchen bestreuen.
ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN
Für die Sauce:
150 g Cashewkerne
1 Knoblauchzehe
1 große Zwiebel
10 g frischer Ingwer
1 kleine rote Chilischote
5–7 grüne Kardamomkapseln
3 EL Rapsöl
1 TL braune Senfsamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
2 Gewürznelken
1/2 Zimtstange
400 g stückige Tomaten aus dem Glas
1 TL gemahlene Kurkuma
2 TL Garam masala
1–2 EL Limettensaft
1/2 TL Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 EL vegane Butter
1/2 Bund Koriander
Für den Blumenkohl:
1 Blumenkohl (ca. 1 kg)
Salz
2 unbehandelte Limetten
10 g frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe
150 g Sojajoghurt
1 TL Garam masala
1 TL gemahlene Kurkuma
1 TL geräuchertes mildes Paprikapulver
1 EL Rapsöl
Gesundheitswissen: Das steckt im Blumenkohl-"Butter Chicken"
Blumenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassica) und enthält Glucosinolate, aus denen beim Zerkleinern und Kauen bioaktive Isothiocyanate wie Sulforaphan entstehen. Ein Review beschreibt, dass Sulforaphan in verschiedenen In-vitro-, In-vivo- und klinischen Studien im Zusammenhang mit potenziellem Schutz vor bestimmten Krebsarten und einem verringerten kardiovaskulären Risiko untersucht wurde.
Ingwer wird traditionell bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt und ist gut erforscht. Eine randomisierte klinische Studie mit 160 übergewichtigen Kindern zeigte, dass eine 12-wöchige Ingwer-Supplementierung – kombiniert mit einer entzündungshemmenden Ernährung – Leberfett bei nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung signifikant reduzieren konnte.
Der in Knoblauch enthaltene Hauptwirkstoff Allicin entsteht erst beim Zerschneiden oder Zerdrücken von Knoblauch. Ein Übersichtsartikel beschreibt für Allicin unter anderem cholesterin- und blutdrucksenkende Effekte, die für das Herz-Kreislauf-System vorteilhaft sein können.
Curcumin, der gelbe Farbstoff der Kurkumawurzel, zählt zu den meistuntersuchten Pflanzenstoffen. Ein Review beschreibt antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften von Curcumin, weist aber gleichzeitig auf die geringe Bioverfügbarkeit hin. Kombiniert man es z. B. mit schwarzem Pfeffer (Piperin), lässt sich die Aufnahme im Körper deutlich steigern.
Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) enthält Cuminaldehyd als Hauptwirkstoff. Ein Übersichtsartikel beschreibt für Kreuzkümmelextrakte unter anderem antioxidative, entzündungshemmende und blutzuckersenkende Eigenschaften. Eine aktuelle Scoping-Review zu Gewürzen bei metabolischem Syndrom bestätigt zudem vielversprechende Effekte von Kreuzkümmel auf die Blutzuckerkontrolle.
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