ZITRONEN-
OLIVENÖL-
DRESSING

ZITRONEN-
OLIVENÖL-
DRESSING

Zitronen-Olivenöl-Dressing, Foto: Katja Mathes
Foto: Katja Mathes

WUSSTEST DU SCHON?

Das einzige Zitronen-Olivenöl-Dressing, das du noch brauchst

Du kennst das: Der Salat liegt im Kühlschrank, die Zutaten sind frisch, und dann greifst du doch wieder zur Flasche Fertig-Dressing – weil’s schnell gehen muss. Schluss damit.

Dieses Zitronen-Olivenöl-Dressing ist in fünf Minuten gemacht, hält sich locker eine Woche im Kühlschrank und macht aus einem schlichten Grünzeug-Teller einen Salat, den du wirklich essen willst. Kein Schnickschnack, keine langen Zutatenlisten, keine versteckten Zutaten. Nur gute, ehrliche Basics.

Ich mache das Zitronen-Olivenöl-Dressing immer auf Vorrat – und ehrlich gesagt ist das die einzig sinnvolle Entscheidung. Wenn das Dressing schon bereitsteht, ist die Hürde für den täglichen Salat plötzlich verdammt niedrig. Genau so soll’s sein.

Ein kleiner Hinweis vorab: Olivenöl wird in der Kälte fest – das ist völlig normal und kein Zeichen schlechter Qualität. Hol das Glas einfach etwa eine Stunde vor dem Essen aus dem Kühlschrank, und alles ist wieder flüssig und bereit.

Zitronen-Olivenöl-Dressing, Foto: Katja Mathes
Foto: Katja Mathes

ZUBEREITUNG

  1. Zitronen abwaschen – gerne mit warmem Wasser und Kernseife, um mögliche fettlösliche Bestandteile zu entfernen.
  2. Von den Zitronen die Schale abreiben – gut geht das mit einer Zester Küchenreibe von Microplane*.
  3. Olivenöl in den Mixer geben. Ich habe einen Vitamix und bin sehr happy damit.
  4. Zitronensaft und die Hälfte des Zitronenabriebs hinzugeben – die andere Hälfte einfrieren oder in den Salat mixen.
  5. Und noch die 1 bis 2 EL Honig (oder Dattelsüße oder 2 Datteln hinzugeben, wenn du einen Powermixer hast), Salz und Pfeffer hinzufügen und einmal alles durchmixen. Geht natürlich auch mit dem Schneebesen.
  6. In ein Glas umfüllen, z.B. dieses hier von Ball Mason für 475 ml. Ich würde Kunststoffbehälter aufgrund des hohen Säuregehaltes durch den Zitronensaft vermeiden. Glas ist da einfach sicherer.

ZUTATEN FÜR 2 SALATE

Abrieb von Bio-Zitronen

80 ml Zitronensaft (je nach Größe 2-4 Zitronen)

250 ml Natives Olivenöl Extra

1-2 EL Honig oder Dattelsüße oder 2 Datteln

Salz & Pfeffer

Das steckt im Zitronen-Olivenöl-Dressing

Dieses Dressing ist kein Superfood-Hype, aber die Zutaten haben es dennoch in sich. Hier ein ehrlicher Blick darauf, was Olivenöl, Zitrone und Honig in deinem Körper so treiben.

Natives Olivenöl Extra: Olivenöl ist eine der am besten untersuchten Lebensmittelzutaten überhaupt – und das nicht ohne Grund. Es besteht zu einem großen Teil aus einfach ungesättigten Fettsäuren (vor allem Ölsäure) und enthält das Polyphenol Oleocanthal, das entzündungshemmende Eigenschaften hat – strukturell ähnlich wie Ibuprofen, nur eben aus der Pflanze. Studien zeigen außerdem, dass regelmäßiger Olivenölkonsum das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann – ein wesentlicher Baustein der Mittelmeerdiät, die dazu sehr gut erforscht ist.

Zitronensaft & Zitronenabrieb: Zitronen liefern Vitamin C – ein Antioxidans, das das Immunsystem unterstützt, die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Quellen verbessert und an der Kollagenbildung beteiligt ist. Besonders interessant: Wenn du das Dressing über einen eisenreichen Salat (z. B. mit Spinat) gibst, kann die Kombination die Eisenaufnahme deutlich steigern. Der Zitronenabrieb bringt zusätzlich Limonen – ein Pflanzenstoff aus der Schale, der in Laborstudien antioxidative und möglicherweise krebsvorbeugende Eigenschaften zeigt. Hier ist die Datenlage beim Menschen noch nicht so stark wie bei Olivenöl, aber die Hinweise sind vielversprechend.

Honig (oder Datteln): Honig ist kein Zucker-Ersatz im strengen Sinne – er enthält Fructose und Glucose, also ebenfalls Zucker. Was ihn interessant macht, sind die enthaltenen antimikrobiellen Verbindungen (u. a. Wasserstoffperoxid, Defensine) und Antioxidantien. In Maßen genossen ist er dem raffinierten Industriezucker aber dennoch vorzuziehen – auch weil er einen höheren Geschmackseffekt bei geringerer Menge hat. Wer Datteln nutzt, bekommt zusätzlich Ballaststoffe, Magnesium und Kalium mit dazu – was Datteln zu einer etwas nährstoffdichteren Alternative macht.

 

Quellen:

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