LACHS IN
DILLMARINADE
- 140 Minuten
- 140 Minuten
- Sooo lecker. Zur Not geht es auch ohne lange Einwirkzeit der Marinade. - Susanne
Zart, aromatisch und unglaublich gesund
Dieser Lachs in Dillmarinade ist purer Genuss für alle Sinne: Das zarte, saftige Lachsfilet wird von einer frischen Zitronen-Dill-Marinade umschmeichelt, die während des Garens im Ofen ihr volles Aroma entfaltet. Das Ergebnis? Ein butterzarter Fisch mit einer leicht karamellisierten Oberfläche und einem Geschmack, der dich an einen Sommerabend am Meer erinnert.
Das Beste daran: Dieses Gericht ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch eines der wertvollsten Lebensmittel, die du in den Wechseljahren essen kannst. Wildlachs ist eine der reichhaltigsten natürlichen Quellen für Omega-3-Fettsäuren – und genau die braucht dein Körper jetzt besonders. Kombiniert mit dem frischen Dill, der verdauungsfördernd wirkt, und der Vitamin-C-reichen Zitrone hast du ein Gericht, das Körper und Seele nährt.
Die Marinade ist in wenigen Minuten zusammengerührt, der Lachs badet dann ganz entspannt im Kühlschrank vor sich hin und der Ofen erledigt den Rest. Perfekt für stressige Tage, an denen du trotzdem etwas Hochwertiges auf dem Teller haben möchtest.
TIPP
Dazu passt gedünsteter Brokkoli und gegarter Buchweizen.
ZUBEREITUNG
- Die Zitronenschale, den Zitronensaft, das Pflanzenöl, den Dill und den Knoblauch vermischen.
- Den Lachs in eine ofenfeste Schale legen.
- Die Marinade über den Lachs gießen. Abdecken und für 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
- Den Ofen auf 180°C Heißluft vorheizen.
- Den Lachs mit der Marinade in der Form auf die mittlere Schiene des Backofens stellen.
- Den Lachs etwa 20 Minuten garen oder bis der Fisch von oben leicht gebräunt ist
- Zum Servieren ein wenig Sauce auf jedes Filet oder Steak geben.
ZUTATEN
4 Lachsfilets oder -steaks – vorzugsweise Wildlachs
Für die Marinade:
1 Teelöffel Zitronenschale
Saft von 2 Zitronen, etwa 1/4 Tasse
3 Esslöffel Pflanzenöl
1 Esslöffel gehackter frischer Dill
1 Knoblauchzehe, gehackt oder gepresst
Gesundheitswissen: Warum Lachs ein Superfood für die Wechseljahre ist
Lachs gehört zu den wertvollsten Lebensmitteln, die du in den Wechseljahren essen kannst. Sein einzigartiges Nährstoffprofil adressiert gleich mehrere der größten Herausforderungen dieser Lebensphase – von Entzündungen über Stimmungsschwankungen bis hin zu Knochengesundheit.
Omega-3-Fettsäuren: Dein natürlicher Entzündungshemmer
Lachs ist eine der reichhaltigsten natürlichen Quellen für die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Diese essentiellen Fettsäuren kann dein Körper nicht selbst herstellen – du musst sie über die Nahrung aufnehmen.
Was Omega-3 in den Wechseljahren bewirkt:
- Reduziert Entzündungen: Der hormonelle Wandel fördert stille Entzündungsprozesse im Körper. Omega-3-Fettsäuren wirken diesen aktiv entgegen und können Gelenkschmerzen, Müdigkeit und das Risiko für chronische Erkrankungen reduzieren.
- Lindert Hitzewallungen: Studien zeigen, dass Frauen mit höherer Omega-3-Zufuhr weniger häufig und weniger intensiv unter Hitzewallungen leiden. Die Fettsäuren beeinflussen die Thermoregulation im Gehirn positiv.
- Unterstützt die Stimmung: EPA und DHA sind essentiell für die Gehirnfunktion und die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin. Mehrere Studien belegen, dass Omega-3-Fettsäuren depressive Verstimmungen und Stimmungsschwankungen reduzieren können.
- Schützt das Herz: Mit sinkendem Östrogenspiegel steigt das kardiovaskuläre Risiko. Omega-3-Fettsäuren senken Triglyceride, verbessern die Gefäßelastizität und wirken blutdruckregulierend.
Hochwertiges Protein für Muskeln und Stoffwechsel
Eine Portion Lachs (150 g) liefert etwa 30-35 g hochwertiges Protein – genau die Menge, die dein Körper pro Mahlzeit optimal für die Muskelproteinsynthese nutzen kann. In den Wechseljahren, wenn der Muskelabbau durch den sinkenden Östrogenspiegel beschleunigt wird, ist ausreichend Protein essentiell, um Muskelmasse zu erhalten und den Stoffwechsel aktiv zu halten.
Vitamin D: Selten und wertvoll
Lachs ist eine der wenigen natürlichen Nahrungsquellen für Vitamin D. Eine Portion Wildlachs kann bis zu 75% deines Tagesbedarfs decken. Vitamin D ist in den Wechseljahren besonders wichtig für:
- Knochengesundheit: Vitamin D ermöglicht erst die Aufnahme von Calcium im Darm – ohne ausreichend Vitamin D bleibt selbst eine hohe Calcium-Zufuhr wirkungslos.
- Immunfunktion: Vitamin D reguliert das Immunsystem und kann Autoimmunprozesse positiv beeinflussen.
- Stimmung: Ein Vitamin-D-Mangel wird mit erhöhtem Risiko für depressive Verstimmungen in Verbindung gebracht.
Selen: Schutz für Schilddrüse und Zellen
Lachs ist reich an Selen – einem Spurenelement, das für die Schilddrüsenfunktion unverzichtbar ist. Da viele Frauen in den Wechseljahren mit Schilddrüsenproblemen zu kämpfen haben, ist eine ausreichende Selenversorgung besonders wichtig. Zudem wirkt Selen als starkes Antioxidans und schützt deine Zellen vor oxidativem Stress.
Astaxanthin: Das unsichtbare Antioxidans
Der rosarote Farbstoff im Lachs – Astaxanthin – ist eines der stärksten natürlichen Antioxidantien überhaupt. Es schützt die Haut vor UV-Schäden, unterstützt die Hautgesundheit von innen und kann sogar die kognitive Funktion verbessern.
Die weiteren Zutaten und ihre Vorteile
- Dill wirkt verdauungsfördernd, krampflösend und enthält wertvolle ätherische Öle, die den Magen-Darm-Trakt beruhigen.
- Zitrone liefert Vitamin C, das die Eisenaufnahme verbessert und als Antioxidans wirkt. Die enthaltenen Flavonoide unterstützen zudem die Gefäßgesundheit.
- Knoblauch hat entzündungshemmende und antimikrobielle Eigenschaften und kann den Blutdruck positiv beeinflussen.
Wildlachs vs. Zuchtlachs
Das Rezept empfiehlt nicht ohne Grund Wildlachs: Er enthält deutlich mehr Omega-3-Fettsäuren und weniger entzündungsfördernde Omega-6-Fettsäuren als konventioneller Zuchtlachs. Zudem ist Wildlachs frei von Antibiotika und hat einen geringeren Schadstoffgehalt. Gute Alternativen sind Bio-Zuchtlachs oder Lachs mit ASC-Siegel.
Wie oft solltest du Lachs essen?
Für eine optimale Omega-3-Versorgung empfehlen Experten, 2-3 Mal pro Woche fetten Fisch zu essen. Neben Lachs eignen sich auch Makrele, Sardinen und Hering hervorragend.
Quellen
- N-3 Polyunsatured Fatty Acids in Menopausal Transition: A Systematic Review of Depressive and Cognitive Disorders with Accompanying Vasomotor Symptoms (2018)
- Omega-3 Fatty Acids and Cardiovascular Disease: Effects on Risk Factors, Molecular Pathways, and Clinical Events (2011)
- Role of omega-3 fatty acids in the treatment of depressive disorders: a comprehensive meta-analysis of randomized clinical trials (2014)
- Current vitamin D status in European and Middle East countries and strategies to prevent vitamin D deficiency: a position statement of the European Calcified Tissue Society (2019)
- Selenium and Thyroid Disease: From Pathophysiology to Treatment (2017)
