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GEWICHTSZUNAHME IN DER (PERI-) MENOPAUSE –
GRÜNDE UND LÖSUNGEN

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In den Jahren vor und während den Wechseljahren erleben viele Frauen, dass sie aus unerklärlichen Gründen plötzlich zunehmen (vor allem an der Hüfte und Taille) trotz aller Versuche abzunehmen. Oft funktioniert das, was in den Jahren zuvor immer geklappt hat, nicht mehr. Tatsächlich ist Gewichtszunahme eine der am häufigsten genannten Beschwerden von Frauen in den Wechseljahren. Und trotzdem wird Frauen gesagt, dass es normal sei in dieser Lebensphase 5-10 kg zuzunehmen und dass sie es einfach als “Altersspeck” akzeptieren sollen.

Das musst du aber auf gar keinen Fall. Es gibt keinen Grund warum du dich in diesem Alter mit irgendetwas abfinden solltest, schon gar nicht mit Gewichtszunahme. Okay, vielleicht wird es ein wenig komplizierter während den Wechseljahren. Schwankungen in deinem Hormonhaushalt, jahrelange Belastung von Giftstoffen aus der Umwelt, und der natürliche Hang von deinem Körper Östrogen-produzierende Fettzellen zu speichern kann alles dazu führen, ein paar Kilos mehr anzusammeln. Aber das heißt nicht, dass du daran jetzt nichts mehr ändern kannst.

GEWICHTSZUNAHME IN DEN WECHSELJAHREN

Du hast noch immer den gleichen Stoffwechsel-“Festwert” wie vor deinen Wechseljahren. Gewichtszunahme während der Wechseljahre ist einfach ein weiteres Symptom, dass dein Körper ein wenig aus der Balance geraten ist. Um diese Balance wieder herzustellen, musst du herausfinden, was da gerade eigentlich passiert – in deinem Körper und auch mit deinen Emotionen. Wenn du dazu eine ausführliche Analyse lesen möchtest, guck’ dir unseren Artikel über natürliches Abnehmen ab.

Eine der vielen Freuden der Wechseljahre ist, dass der Schleier, den uns vom Östrogen übergelegt wurde, genommen wird. Dieser Prozess kann zwar einige Beschwerden mit sich bringen, aber es wird trotzdem einfacher zu verstehen, was für dich nicht funktioniert. Viele Patientinnen haben Beschwerden wie eine Insulinresistenz oder eine Nebennierenschwäche, die sich über Jahre entwickelt haben. Doch erst sobald der Östrogenspiegel sinkt, werden die Symptome davon spürbar – und deshalb können auch erst jetzt die notwenigen Veränderungen gemacht werden.

Warum nehmen so viele Frauen während den Wechseljahren zu? Es hängt von der Einzelperson ab, aber ein paar Gründe sind sehr geläufig. Deine Hormone und deine Fettzellen sind Teil von einem Netzwerk, das deinen ganzen Körper miteinander verbindet (ein sogenanntes “Biofeedback-Netzwerk”). Dieses Netzwerk reguliert deinen Appetit, Stoffwechsel, Wärmeregulierung, Verdauung und die Entgiftung. Jede chronische Störung in der Kommunikation zwischen diesen Systemen hat das Potential eine Gewichtszunahme auszulösen (oder eine Vielzahl von anderen Symptomen der Wechseljahre, z.B. Hitzewallungen oder Gelüste nach bestimmtem Essen).

DIE GRÜNDE VON GEWICHSZUNAHME

Jeden Tag lernen wir etwas Neues über die komplizierte Natur der Beziehung zwischen unseren Hormonen und unserem Gewicht, aber ein wichtiger Zusammenhang ist die Beziehung zwischen Insulin, unserem Stoffwechsel und Körperfett. Jahrelang sind viele Frauen der “low-carb, high-fat” (wenig Fett, viele Kohlenhydrate) Diät gefolgt und haben dabei viele verarbeitete Produkte zu sich genommen – wie zum Beispiel Nudeln, Brot, Snacks, Bier und Wein. Mit der Zeit kann diese Ernährungsweise einen Zustand ausläsen, den wir als Insulinresistenz kennen. Wenn man gegen Insulin resistent ist, wandelt der Körper jede mögliche Kalorie in Fett um – selbst wenn du auf Diät bist. Das resultiert dann darin, dass du zunimmst, obwohl deine Zellen verhungern.

Ein zweiter, einfacher Zusammenhang liegt zwischen Stress und Körperfett. Stresshormone, wie Cortisol, verhindern Gewichtsverlust. Das wird auch “famine effect” genannt, also “Hungereffekt”: trotz ausreichender Ernährung interpretiert der Körper anhaltenden Stress als eine Hungersnot und geht, mal wieder, in den Hamstermodus – und das ziemlich effektiv.

Stressfaktoren können emotional oder körperlich sein oder sogar im Zusammenhang mit der Ernährung stehen.”Binge-eating”, Jo-jo-Diäten, unerkannte Unverträglichkeiten, und extreme Kaloriendefizite sind alles Formen von Stress. Die meisten von uns stehen sowieso schon unter gewaltigem Stress – oft mehr als uns bewusst ist – und viel davon ist langanhaltend und unablässig, was zu chronischen Entzündungen und einer Stoffwechselkrankheit führen kann, die Nebennierenschwäche heißt.

All diese Mechanismen arbeiten zusammen – und viele von uns kombinieren einen stressigen Lifestyle mit einer “low-fat und high-carb” Diät. Das resultiert in einem mächtigen hormonellen Ungleichgewicht, welches eine Gewichtszunahme quasi unumgänglich macht. Hinzu kommt noch, dass eine Ernährung mit hohem Konsum von Kohlenhydraten dazu führt, dass unsere Neurotransmitter aus der Balance kommen können, was zu Gelüsten führen kann. Weil dein Körper nicht einfach so einen perfekten Blutzucker- und Serotoninspiegel halten kann, bist du dazu verleitet, zu Snacks und Koffein zu greifen, um dich besser zu fühlen. Aber das verschlimmert nicht nur die Insuliresistenz sondern auch die Nebennierenschwäche, während das Körperfett zunimmt. Ein echter Teufelskreis.

Für Frauen in der Perimenopause sind die stark schwankenden Östrogenlevel ein weiterer Grund für die Gewichtszunahme und für Frauen in der Menopause sind es die verminderten Östrogenlevel. Während die Östrogenproduktion in deinen Eierstöcken sinkt, wendet sich dein Körper an zweitrangige Produktionsstätten, zum Beispiel an dein Körperfett, deine Haut und andere Organe. Wenn dein Körper damit kämpft seinen Hormonhaushalt im Gleichgewicht zu behalten, wird dein Körperfett für ihn wertvoller. Oft gleicht der Körper einen Verlust von Östrogen damit aus, Knochendichte aufrechtzuerhalten, wofür er zusätzliche Fettzellen braucht. Klar, wenn du gestresst bist und wenig Fett zu dir nimmst, wird dein Körper damit zu kämpfen haben alles unter einen Hut zu bringen – und er wird auf gar keinen Fall einfach das zusätzliche Körperfett gehen lassen.

Trägst du toxischen Ballast mit dir rum?

Wichtig: Künstliche Süßstoffe sind nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Sie haben vielleicht keine Kalorien, aber manche von ihnen imitieren Zucker so gut, dass der Körper Insulin produziert um sie zu metabolisieren – und können so zu einer Insulinresistenz beitragen. Tatsächlich kann das deinen Blutzuckerspiegel sogar sinken. Aus diesem Grund beinhalten viele dieser Produkte zusätzlich Koffein, um diesem Energietief entgegenzuwirken. Leider verschlimmert das Koffein nochmals die Probleme, die du möglicherweise schon durch eine Nebennierenschwäche hast.

Zusätzlich können künstliche Chemikalien, die du deinem Körper zuführst, den “toxischen Ballast” in deinem Körper noch verschlimmern. Wenn sie in ihrer Lebensmitte ankommen, haben die meisten Frauen bereits eine jahrelange Belastung durch Allergene, Pestizide, Plastik, Chemikalien, Schwermetalle, Bakterien, und andere Gifte und Reizstoffe hinter sich. Künstlicher und biologischer Schmutz, welcher nicht abgebaut werden kann, lagert sich in unseren Fettzellen.

Mit der Zeit kann der Körper einer Frau so ‘verklebt’ werden, dass er nicht mehr richtig funktionieren kann – und häufig ist es so, dass je mehr Fettzellen eine Frau hat, desto mehr Giftstoffe hat sie in diesen auch gespeichert. Wenn eine Frau dann drastisch Gewicht verliert, wie zum Beispiel während einer Radikal-Diät, fluten die gespeicherten Giftstoffe in den Körper und können dort schlimme Folgen haben. Der Körper will an diesem Punkt einfach zurück in seine Homöostase (auch wenn das, was er als ‘normal’ ansieht, nicht gesund ist), und wird so selbst die besten Intentionen Gewicht zu verlieren sabotieren.

Dieser toxische Ballast kann auch einfach ein breites Muster an Entzündungen sein – welches oft erst während den Wechseljahren sichtbar wird. Dysbiose, Hefe- und Essensunverträglichkeiten und ein Ungleichgewicht des Immunsystems können Versuche Gewicht zu verlieren kurzschließen. Sowohl der Giftgehalt im Körper als auch Unverträglichkeiten können das Immunsystem veranlassen in Alarmbereitschaft zu stehen. Viele Frauen haben schon seit Jahrzehnten Unverträglichkeiten, aber bemerken diese erst jetzt, wenn sie das Östrogen verlieren, das jahrelang beruhigend auf die Verdauung gewirkt hat.

Die wahrheit über das Abnehmen während den Wechseljahren

Also, die Wahrheit ist, das Abnehmen nichts mit Willenskraft oder Kalorienzählen zu tun hat. Beides sind Mythen, die von der Diätindustrie verbreitet werden, mit denen unsere Bemühungen zum Scheitern verurteilt sind. Langweilige Diäten bringen einfach nichts – über 95% von Menschen nehmen das verlorene Gewicht nach einer Diät wieder zu – weil sie einen komplizierten Prozess zu sehr vereinfachen. Ein Prozess, der während den Wechseljahren noch komplizierter ist.

Die Verbindungen zwischen hormoneller Balance, Giftgehalt im Körper, Entzündungen und Körperfett sind nicht die einzigen Faktoren, die Gewichtsverlust verhindern. Ungelöste emotionale Probleme sind oft die Quelle von ungesundem Essverhalten – und diese enthalten ihre ganz eigene Art von Gift.

Wir haben gelernt, dass du gesund werden musst, bevor du nachhaltig Gewicht verlieren kannst. Sobald du eine Basisgesundheit erreicht hast, wird dein Körper von selber versuchen sein perfektes Gewicht zu erreichen und zu halten. Der erste Schritt ist es Ernährungs- und Lifestylerichtlinien, wie denen, die wir in unserem Program vorschlagen, zu folgen.

Die Wechseljahre sind kein Grund, das zu akzeptieren, was eine andere Person über deine Grenzen denkt – genau das Gegenteil ist der Fall! Es gibt keine bessere Zeit eine starke Basis für deine Gesundheit zu bauen als jetzt. Dies ist die Zeit in deinem Leben um das Beste in dir zu entdecken, einschließlich deiner Kraft dich endlich mit den grundlegenden Problemen auseinanderzusetzen, die deine vorherigen Versuche abzunehmen, verhindert haben.

1 Kommentar

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Nadine Gaebelantworten
09/06/2022 um 10:04

Sehr geehrte Frau Dr. Enzmann, Ihre Seite ist mir von Silke Burmester/palais-fluxx empfohlen wurden. Unsere Firma ist im Bereich Epigenetik diesbezüglich tätig. Gern möchte ich höflichst fragen, ob Interesse an einem Austausch besteht? Liebe Grüsse aus Deutschland, Nadine Gaebel

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