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“SCHAU DICH AN, WIE SCHÖN DU BIST”

Wie geht es dir in diesem Moment?

Ich bin ausgeglichen. Neugierig nach wie vor, aber nicht mehr so schnell wütend.

Was gibt dir Energie?

Stille. Dann kann ich hören, was mir mein Kopf, Herz und Bauch zu sagen haben.

Was kostet dich Kraft?

Meine Energie auf Konflikte und Themen zu verwenden, die ich nicht beeinflussen kann.

Dein Leben in fünf Erlebnissen?

  1. Tod meiner Mutter als ich 11 war
  2. Studium und Berufsstart in den 20ern
  3. Geburt meiner Tochter mit 30
  4. die große Liebe meines Lebens gefunden mit Mitte 40
  5. berufliche Selbständigkeit mit Ende 40

Was ist deine Haltung zum Älterwerden?

Das ist noch wankend. Ich habe Angst, körperliche Grenzen zu erfahren oder davor, dass mein Geist nicht offen bleibt. Und dann wieder ist mir absolut bewusst, dass ich mein inneres Kind, meinen inneren Teenager und meine Körperlichkeit schon so lange mit mir trage, dass es an mir liegt, diese einfach nicht verschwinden zu lassen. Solange ich die Regie über mein Leben behalten kann, bin ich eher neugierig auf das Älterwerden.

Was hat sich für dich körperlich und psychisch verändert?

Ich habe Glück, mir geht es körperlich sehr gut. Es fällt mir aber schon schwer zu akzeptieren, dass ich nicht mehr so grazil bin und dass “sexy” der Beschreibung “interessant” weichen muss. Ich versuche das zu akzeptieren. Auch, dass ich nicht mehr unbegrenzt Energie habe und manchmal einfach erschöpft bin. Das zu akzeptieren, fällt mir allerdings sehr viel schwerer. Die Gefahr besteht weiterhin, über meine Grenzen zu gehen.

Wie gehst du mit den Veränderungen um, sofern da welche sind bzw. waren?

Ich freue mich darauf, Dinge noch entspannter zu sehen. Ich kann besser zuhören und fühle mich nicht immer gezwungen, sofort eine Lösung zu haben. Die Hoffnung ist, nichts mehr beweisen zu müssen.

Wie ist der Austausch mit deiner Ärztin, oder deiner Heilpraktikerin oder deiner Freundin oder deinem Partner/deiner Partnerin zum Thema Älterwerden?

Tatsächlich tausche ich mich nicht sehr viel aus, zumindest nicht über das Thema Wechseljahre. Über das Älterwerden schon und mein Partner und ich haben viele gemeinsame Pläne und Visionen. Er gibt mir nie das Gefühl, dass ich für ihn weniger attraktiv bin. Wenn einer an mir rummäkelt, dann ich selbst.

Welche Frau ist ein Vorbild für dich und warum?

Frauen wie Vivienne Westwood bewundere ich sehr. Sie hat eine angeborene Coolness, passt in keine Schablone und kämpft für ihre Ideale. Zumindest wirkt es so, als sei es ihr wirklich komplett egal, was andere von ihr denken. Das ist echte Freiheit.

Was würdest du deinem 10 Jahre jüngeren Ich mit auf den Weg geben?

Schau dich an, wie schön du bist und was du schon alles geschafft hast. Du musst nichts beweisen, du bist toll, so wie du bist. Vermutlich würde ich das dann in 10 Jahren noch einmal wiederholen:-)

Wo siehst du dich in 5 Jahren von jetzt an? Wo bist du dann, wie geht es dir dann, was machst du dann?

Ich hoffe, dass ich dann in meiner Selbstständigkeit ein Fundament aufgebaut habe, das es mir erlaubt, nur noch Aufträge anzunehmen, die ich gerne mache. Und ich möchte dann die Hälfte des Jahres an einem Ort leben, an dem die Sonne scheint. Eigentlich würde ich gerne irgendwann eine Hippie-Oma werden, das ist dann eher das 10-Jahres-Ziel.

Fühlst du dich frei?

Ja, immer schon. Für mich das Wichtigste.

Was löst das Wort “Wechseljahre” in dir aus?

Wechsel finde ich immer spannend. Stillstand ist für mich Rückschritt. Das Bild der beigefarbenen Allzweckjacken habe ich schon hinter mich gebracht.

Welcher Aspekt der Wechseljahre gefällt dir?

Ich finde es wunderbar, nicht mehr verhüten zu müssen.

Wann halten wir mal inne und stellen uns die großen und die kleinen Fragen des Lebens? Mit wem tauschen wir uns darüber aus? Wem könnte es gerade genauso gehen wie mir – ob gut oder weniger gut oder apokalyptischer Reiter-mäßig? Was habe ich zu verlieren, wenn ich mich öffne? Und wie viel davon? Was kann ich gewinnen? – Dieser Fragebogen ist dazu gedacht, Eindrücke von Frauen zu sammeln. Damit wir voneinander lernen, miteinander lachen und fühlen können. Machst du mit?

Foto: Jiroe auf Unsplash